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InKA - Interkulturelle und inklusive Kompetenz zur Integration in Arbeit

 

Fach- und Führungskräfte der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG) stehen vor neuen Herausforderungen. Immer mehr Teilnehmende in unseren Maßnahmen haben einen Migrationshintergrund oder sind mit gesundheitlichen und psychischen Einschränkungen belastet. Die Jobcenter und Arbeitsagenturen schauen immer genauer auf Prozess- und Umsetzungsqualitäten der Maßnahmen und nehmen dies als Ergebnis zur Prüfung weiterer Maßnahmenangebote. Durch diese veränderten Rahmenbedingungen entstehen Veränderungsbedarfe in den Arbeitsabläufen bis hin zu Änderungen in der Organisationskultur.
Hier bietet das Projekt InKA folgende unterstützende Qualifizierungsmodule an:

  • Interkulturelle Beratungskompetenz – kulturelle Unterschiede verstehen
  • Inklusive Ansätze – Umgang mit gesundheitlichen und psychischen Einschränkungen
  • Unterschiedliche Menschen – Training zum Umgang mit Konfliktsituationen
  • Neue Herausforderungen und Veränderungsprozesse konstruktiv angehen
  • Netzwerke und Kooperationspartner
  • Neue Aufgabe – was nun? – Einführung neuer Mitarbeitenden in das Arbeitsfeld der BQG
  • Gesundheitsmanagement – Umgang mit Veränderung, Stressmanagement
  • Organisationsentwicklung – Führung interkulturell und inklusiv
  • Diversitymanagement – Unternehmenskultur interkulturell und inklusiv gestalten
  • Kultursensibles und inklusives Qualitätsmanagement

So können im Rahmen des Projektes InKA Organisationsentwicklungsprozesse angestoßen und begleitet werden. Darüber hinaus werden Führungskräfte bei der Neuausrichtung ihrer Organisationsstrukturen unterstützt, um sich und ihre Organisation auf die neuen Herausforderungen einzustellen
Ziel des Projekts ist es, kultursensible und inklusive Führungs- und Organisationsstrukturen zu entwickeln. So sollen 280 Mitarbeitende in BQG passgenau und zielgruppenspezifisch zu kultursensibler und inklusiver Beratungskompetenz qualifiziert werden. Darüber hinaus ist es wichtig, das Gelernte nachhaltig zu sichern und in die Qualitätsmanagementsysteme einzubringen. Deshalb werden 20 Kultur- und Integrations-ExpertInnen ausgebildet, die den Einrichtungen zur Verfügung stehen und mithelfen, die Veränderungsprozesse zu verstetigen.
Die Umsetzung erfolgt durch theoretische Wissensvermittlung im Wechsel mit praktischen Übungen. Die anschließende Erprobung des Gelernten in der praktischen Arbeit wird durch begleitendes Coaching unterstützt. Einen besonderen Mehrwert erzielen wir durch eine Reflexion der Erfahrungen im kollegialen Austausch in Intervisionsgruppen.
Die Qualifizierung der Fach- und Führungskräfte findet in vier unterschiedlichen Regionen statt (Hannover, Köln, Stuttgart, Nürnberg), so dass die Teilnahme allen EFAS-Mitgliedern ermöglicht werden kann.
Bei kontinuierlicher Beteiligung ist sie für die teilnehmenden Einrichtungen die Chance, an einer qualitativ hochwertigen Begleitung ihrer Veränderungsprozesse teilzunehmen, die es andernorts so nicht gibt.

 

Projektlaufzeit:
01.01.2017 – 31.12.2019

 
Projektleitung:
EFAS e.V. – Evangelischer Fachverband für Arbeit und Soziale Integration e.V.
Jörg Friedrich
Gottfried-Keller-Str. 18c
70435 Stuttgart
Telefon: 0711 / 27301-146
Mobil: 0178 / 1395195
Telefax: 0711 / 27301-179
Email senden
 

 

 

Das Projekt „InKA“ wird im Rahmen des Projektes „Rückenwind“ 
durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.