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Archiv Beiträge O-Ton-Arbeitsmarkt

Hartz-IV-Langzeitbezieher: Drei Viertel seit mindestens einem Jahr ohne Förderung

Kaum ein Langzeitleistungsbezieher wird arbeitsmarktpolitisch gefördert. Die Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt: Der Großteil von Ihnen, knapp 75 Prozent, hat in den letzten 12 Monaten an keiner Maßnahme teilgenommen.

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Sozialer Arbeitsmarkt: Mehrheit der Förderungen ist auf maximal zwei Jahre befristet

Nur für rund ein Viertel der geförderten Beschäftigungsverhältnisse im neuen Instrument Teilhabe am Arbeitsmarkt ist die Ausschöpfung der maximalen Förderdauer von fünf Jahren geplant. Wie sich die Förderungen tatsächlich entwickeln, wird außerdem maßgeblich von der Arbeitsmarktlage infolge der Corona-Pandemie abhängen.

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Corona-Pandemie: Gemeinnützige Betriebe stehen unter Druck

Durch die Pandemie des neuartigen Coronavirus sind in Deutschland unzählige Arbeitsplätze gefährdet. Fehlende Einnahmen und die Stilllegung diverser Arbeitsbereiche bedrohen dabei auch gemeinnützige Beschäftigungsbetriebe mit und damit den sozialen Arbeitsmarkt.

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Arbeitsmarkt im März: 3,27 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im März meldete die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,34 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Knapp 931.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten. Weil die Zahlen bereits zur Monatsmitte erhoben wurden, werden die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht sichtbar.

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Januar 2020: 6,44 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,43 Millionen Arbeitslose gab es im Januar 2020. Doch mit rund 6,44 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp 1,88 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Geförderte Jobs: 48.000 Beschäftigte am sozialen Arbeitsmarkt

Insgesamt 150.000 Langzeitarbeitslose will die Große Koalition bis 2024 in den sozialen Arbeitsmarkt integrieren. Im März 2020 waren knapp 48.000 Personen in einer geförderten Stelle am sozialen Arbeitsmarkt tätig. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind derzeit noch nicht absehbar.

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Leben von Hartz IV: Wo die Hilfebedürftigkeit am höchsten ist

Jeder Zwölfte in Deutschland erhält Hartz-IV-Leistungen. Zwischen den Bundesländern unterscheidet sich der Anteil der Hilfebedürftigen dabei deutlich. So bezieht nahezu jeder Fünfte in Bremen Hartz IV, während in Bayern knapp vier Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Das zeigen die regionalen Hilfequoten der Bundesagentur für Arbeit.

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Umfrage des BMAS: Welche Arbeitgeber beteiligen sich am Sozialen Arbeitsmarkt?

Im ersten Jahr der Laufzeit erhielten rund 34.000 vormals Langzeitarbeitslose einen geförderten Arbeitsplatz in der Teilhabe am Arbeitsmarkt. Doch wo sind diese neuen Stellen entstanden? Dieser Fragestellung ging eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion nach, auf die die Bundesregierung nun geantwortet hat.

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Bildung und der Arbeitsmarkt: Jeder sechste Arbeitslose hat keinen Schulabschluss

Bildung und Ausbildung schützen vor Arbeitslosigkeit. Umgekehrt führen fehlende Qualifikationen häufig zu schlechten Chancen am Arbeitsmarkt und der langfristigen Abhängigkeit von Grundsicherungsleistungen. Besonders im Hartz-IV-System ist die Problematik verbreitet, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt.

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Flüchtlinge am Arbeitsmarkt: Mehr als jeder Siebte in Leiharbeit

Immer mehr Migranten aus nichteuropäischen Fluchtstaaten gelingt die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Sie sind allerdings erheblich häufiger als deutsche Arbeitnehmer in Leiharbeit beschäftigt. Das zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA).

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,31 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Januar meldete die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,43 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 880.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,31 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,18 Millionen Arbeitslose gab es im November 2019. Doch mit über 6,31 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter fast 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Forderungspapier: Arbeitsminister der Union halten an Vollsanktionen fest

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts steht die Frage einer Neuregelung von Sanktionen im Hartz-IV-System im Raum. Vier Arbeitsminister der Union sprechen sich in einem nun veröffentlichten Forderungspapier für eine Erhaltung von Vollsanktionen aus.

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Wie viele Kinder leben von Hartz IV – 1,5 oder doch 1,9 Millionen?

Laut einer Auswertung des Deutschen Gewerkschaftsbundes leben rund 1,5 Millionen Kinder in Deutschland von Hartz-IV-Leistungen. Dabei sind deutlich mehr Kinder von Hartz-IV-Leistungen abhängig: Weitere 386.000 Kinder unter 18 Jahren leben in Hartz-IV-Haushalten, 123.000 von ihnen ohne eigenen Leistungsanspruch.

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Sonderregelung lässt 171.000 Ältere aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden

Mehr als ein Viertel der über 58-jährigen Arbeitsuchenden fällt aufgrund einer Sonderregelung im Hartz-IV-System aus der Statistik der Arbeitslosen. Seit der Einführung der Regelung sind immer mehr Ältere betroffen. 2019 waren es rund 171.000 Personen.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,32 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Februar meldete die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,4 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 921.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,33 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,23 Millionen Arbeitslose gab es im Dezember 2019. Doch mit fast 6,33 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp 1,89 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Langzeitarbeitslose: Nur zwei von Hundert gelingt der Übergang in Arbeit

Immer weniger Menschen in Deutschland sind langzeitarbeitslos. Grund dafür sind jedoch nicht verbesserte Chancen am Arbeitsmarkt: Auch im vergangenen Jahr gelang monatlich nur zwei Prozent der Langzeitarbeitslosen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,16 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Dezember meldete die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,23 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 929.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-316-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,33 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,2 Millionen Arbeitslose gab es im Oktober 2019. Doch mit knapp 6,33 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/633-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Geförderte Jobs: 42.000 Beschäftigte am sozialen Arbeitsmarkt

Insgesamt 150.000 Langzeitarbeitslose will die Große Koalition bis 2024 in den sozialen Arbeitsmarkt integrieren. Im Dezember 2019 waren 42.000 Personen in einer geförderten Stelle am Sozialen Arbeitsmarkt tätig. Rund elf Prozent der Beschäftigungsverhältnisse wurden vorzeitig beendet.

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Anhaltend hohe Erfolgsquoten bei Widersprüchen und Klagen im Hartz-IV-System

Widersprüche von Hartz-IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, wurden im Jahr 2019 über einem Drittel aller Widersprüche (teilweise) stattgegeben. Dazu waren knapp 40 Prozent der Klagen von Hartz-IV-Beziehenden (teilweise) erfolgreich, darunter 8,2 Prozent mittels eines Gerichtsurteils oder eines Beschlusses.

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Studie zeigt positive Wirkung von Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ auf die Lebensqualität der Teilnehmenden

Geförderte Arbeitsstellen können die Lebensqualität und soziale Teilhabe von Langzeitarbeitslosen deutlich verbessern. Das zeigt eine Evaluation des im Dezember 2018 ausgelaufenen Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,1 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Oktober meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,2 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 905.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-31-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,46 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,32 Millionen Arbeitslose gab es im August 2019. Doch mit knapp 6,46 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter 1,93 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/646-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Ausbildungssuche: Jeder siebte Bewerber ohne Erfolg

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab es im Ausbildungsjahr 2018/19 knapp 512.000 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Während fast 250.000 von ihnen in eine Ausbildung einmündeten, ging ein Siebtel der Bewerber bis zuletzt leer aus. Gleichzeitig blieben bundesweit rund 53.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Grund dafür sind regionale und branchenspezifische Passungsprobleme.

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Urteil: Hartz-IV-Sanktionen sind zum Teil verfassungswidrig

Die umstrittenen Sanktionen bei Verletzungen der Mitwirkungspflicht im Hartz-IV-System sind nach der Auffassung des Bundesverfassungsgerichts in ihrer aktuellen Fassung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Leistungskürzungen seien maximal bis zu einer Höhe von 30 Prozent zulässig. Zudem vergrößert das Gericht den Ermessenspielraum der Jobcenter.

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Aufstocken mit Hartz IV: Subventionieren die Jobcenter Dumpinglöhne?

10,51 Milliarden Euro an Hartz-IV-Leistungen gaben die Jobcenter im vergangenen Jahr für Aufstocker-Bedarfsgemeinschaften aus, in denen mindestens eine Person erwerbstätig war. Kompensiert der Sozialstaat also prekäre Arbeitsverhältnisse und Dumpinglöhne oder sind die Zahlungen eher ein Ausdruck der Sozialstruktur im Hartz-IV-System?

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Faktencheck: Falsche Zahlen und irreführende Berichterstattung zum Migrationshintergrund von Arbeitslosen

Die Bild-Zeitung berichtet, dass die Hälfte der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund hat und immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund arbeitslos sind. Doch diese Beobachtung ist falsch, wie ein genauer Blick in die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) verrät.

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Bundesverfassungsgericht: Termin zur Entscheidung über Sanktionen festgelegt

Am 5. November wird das Bundesverfassungsgericht ein Urteil über Sanktionen im Hartz-IV-System fällen. Von den Kürzungen sind jeden Monat über 100.000 Personen betroffen. Doch nicht alle Sanktionen sind Gegenstand des Verfahrens.

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Arbeitslosigkeit: Jeder Vierte bezieht nach dem Jobverlust Hartz IV

Die Arbeitslosenversicherung soll Arbeitslose nach dem Verlust ihrer Stelle auffangen und – zumindest zeitweise – einen Teil des vorigen Gehalts zahlen. Doch nicht alle vormals Beschäftigten haben einen Anspruch auf die Versicherungsleistung. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: In jedem vierten Fall beziehen Arbeitslose sofort Hartz-IV-Leistungen.

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Teilhabechancengesetz: Jobcenter nutzen Förderungen unterschiedlich

Seit Jahresbeginn können Langzeitarbeitslose in einer der beiden Maßnahmen nach dem Teilhabechancengesetz einen geförderten Arbeitsplatz erhalten. Doch eine erste Bilanz sechs Monate nach der Einführung zeigt: Nicht alle Jobcenter nutzen die neuen Fördermöglichkeiten.

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DGB: Kritische Anmerkungen zur Umsetzung am „sozialen Arbeitsmarkt“

In einer Stellungnahme bilanziert der DGB die bisherige Umsetzung des Teilhabechancengesetzes ein halbes Jahr nach dessen Inkrafttreten. Obwohl es zur Jahresmitte über 20.000 Förderungen gab, kritisiert der DGB die schleppenden Eintritte in die Maßnahmen und eine unzureichende Berücksichtigung der Sozialpartner.

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Kritik vom Bundesrechnungshof: Mehr als jede zweite Eingliederungsvereinbarung ist fehlerhaft

Erneut hat eine Überprüfung des Bundesrechnungshofs massive qualitative Mängel an den Eingliederungsvereinbarungen im Hartz-IV-System festgestellt. Diese seien häufig fehlerhaft und enthalten schwammige Formulierungen. Da der Missstand bereits seit Jahren besteht, stellt der Bundesrechnungshof nun die Sinnhaftigkeit der

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Jobbörse der Arbeitsagentur nach Datenklau überarbeitet

Nachdem bekannt wurde, dass Datensammler in der Jobbörse der Arbeitsagentur tausendfach Bewerberdaten erhoben und weitergaben, reagiert die Arbeitsagentur auf die Kritik. Bewerber sollen nun einfacher erkennen, ob ein Stellenangebot durch die Arbeitsagentur geprüft wurde. Doch die neuen Regeln sorgen auch für Verärgerung bei privaten Arbeitsvermittlern.

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Flüchtlinge am Arbeitsmarkt: Integration durch Ausbildung?

Für viele Flüchtlinge, die sich bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) als Bewerber für eine Ausbildungsstelle registriert haben, war die Suche erfolgreich. Das ergibt eine gemeinsame Studie der BA und des BIBB. Die Unterbringung in einer Flüchtlingsunterkunft scheint die Integration in den Arbeitsmarkt hingegen negativ zu beeinflussen.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,18 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im August meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,32 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 863.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,48 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,22 Millionen Arbeitslose gab es im Juni 2019. Doch mit über 6,48 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter 1,94 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Sozialer Arbeitsmarkt: Ein Drittel arbeitet als Fachkraft

Knapp 14.000 Personen waren im April in einem durch das Teilhabechancengesetz geschaffenen Arbeitsstelle sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Über ein Drittel der Beschäftigten arbeitete als Fachkraft. Rund die Hälfte besetzte eine Helferstelle. Förderungen von Stellen in der Leiharbeit waren die Ausnahme.

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Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: Hartz-IV-Empfänger bei Förderungen abgehängt

Im System der Arbeitslosenversicherung wurden 2018 3,25 Milliarden Euro für arbeitsmarktpolitische Förderung ausgegeben. Im Hartz-IV-System waren es rund 180 Millionen Euro weniger, obwohl dort deutlich mehr Menschen betreut werden und die Förderbedarfe erheblich größer sind.

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Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen 2018: Höheres Budget, geringere Ausschöpfung

Seit 2013 wurde das Budget der Jobcenter für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen jedes Jahr erhöht. 2018 standen den Jobcentern insgesamt über 4,07 Milliarden Euro zur Verfügung. Für diesen Zweck ausgegeben haben sie jedoch lediglich 3,07 Milliarden Euro – ein Viertel des Budgets für Förderungen wurde also nicht für den eigentlichen Zweck genutzt.

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Freie Wohlfahrtspflege in NRW kritisiert die „Endstation Hartz IV“

Im Jahr 2018 gelang nur einem kleinen Teil der 1,16 Millionen Hartz-IV-Beziehenden in Nordrhein-Westfalen die Integration in Arbeit. Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW zeigt außerdem, dass diese Integrationen häufig nicht nachhaltig sind und auch oft nicht zu einem Ende des Hartz-IV-Bezugs führen.

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„Von politischer Teilhabe kann keine Rede sein.“ Diakonie-Studie belegt: Hartz IV schließt von politischer Teilhabe aus.

Die Studie „Unerhört! Langzeitarbeitslose melden sich zu Wort“ wird von der Denkfabrik – Forum für Menschen am Rande im Sozialunternehmen Neue Arbeit Stuttgart in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) herausgegeben. Professor Franz Schultheis von der Universität St. Gallen sowie Studenten und Studentinnen der Universität Stuttgart haben das Projekt wissenschaftlich begleitet.

 www.studie-nichtwaehler.de

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,18 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Juli meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,28 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 904.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,52 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,24 Millionen Arbeitslose gab es im Mai 2019. Doch mit über 6,52 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter 1,95 Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Teilhabechancengesetz: Sozialer Arbeitsmarkt verliert an Dynamik

Seit Jahresbeginn können Langzeitarbeitslose in einer der beiden Maßnahmen nach dem Teilhabechancengesetz einen geförderten Arbeitsplatz erhalten. Im Juli zählten die Förderungen zusammen über 25.000 Teilnehmende. Doch nun gehen die Neueintritte in die Maßnahmen wieder zurück und ein Teil der Jobcenter nutzt die Instrumente kaum oder gar nicht.

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Rechtsgutachten: Hartz-IV-Sätze für Kinder sind zu niedrig

Fast zwei Millionen Kinder in Deutschland leben in einem Hartz-IV-Haushalt. Ein nun veröffentlichtes Rechtsgutachten zeigt nun, dass die Leistungen für Kinder und ihre Eltern im Hartz-IV-System zu knapp bemessen sind und vor allem das Ziel der sozialen Teilhabe nicht erreichen.

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Langzeitbezieher von Hartz IV: Weniger als zwei Prozent finden Arbeit

Nur wenige Langzeitbezieher von Hartz IV schaffen die Integration in den Arbeitsmarkt. In 2018 gelang jeden Monat durchschnittlich knapp 47.000 Langzeitleistungsbeziehern die Integration in Beschäftigung – das entspricht nur rund 1,7 Prozent aller knapp 2,78 Millionen Langzeitbezieher von Hartz IV.

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Sozialgericht Düsseldorf: Jobcenter müssen Eigenanteile für Schulbücher zahlen

Weil die Regelsätze für Kinder im Hartz-IV-Bezug nicht die tatsächlichen Kosten für Schulbücher decken, sind Jobcenter zur Übernahme dieser Ausgaben verpflichtet. Das urteilte nun auch das Sozialgericht in Düsseldorf.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,15 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Juni meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,22 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 933.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-315-millionen-menschen-ohne-arbeit-2

6,58 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,23 Millionen Arbeitslose gab es im April 2019. Doch mit über 6,58 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/658-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Diskriminierung im Jobcenter: Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf

Bei der Frage nach Diskriminierungserfahrungen auf Ämtern und Behörden wurden Jobcenter und Arbeitsagenturen in einer repräsentativen Umfrage am häufigsten genannt. Trotzdem hält die Bundesregierung die existierenden Antidiskriminierungsmaßnahmen für ausreichend. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag hervor.

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Solidarisches Grundeinkommen: 1.000 Stellen für Langzeitarbeitslose in Berlin

Noch in diesem Jahr sollen bis zu 250 Langzeitarbeitslose in Berlin eine Förderung im Pilotprojekt „Solidarisches Grundeinkommen“ erhalten. Die gemeinnützigen und sozialversicherungspflichtigen Stellen werden für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren geschaffen und sollen den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern.

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OECD: 41 Prozent Langzeiterwerbslose in Deutschland

Mehr als jeder dritte Arbeitslose in Deutschland war 2018 länger als 12 Monate ohne Beschäftigung. Das geht aus aktuellen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Trotz eines Rückgangs rangiert Deutschland im Vergleich der Mitgliedstaaten damit wie auch in den Vorjahren auf den hinteren Plätzen.

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Sozialer Arbeitsmarkt: Ein Drittel weniger Förderungen in Teilhabemaßnahmen

Das zum Jahresbeginn angelaufene Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ kompensiert bislang nur einen Teil der ausgelaufenen Stellen im Vorläuferprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“. Bundesweit hat die Zahl der vollständig geförderten Arbeitsstellen um mehr als ein Drittel abgenommen.

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2018: Weniger Förderungen für Hartz-IV-Empfänger

2018 wurden rund neun Prozent der Erwerbsfähigen im Hartz-IV-System mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Diese sogenannte Aktivierungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr allerdings gesunken. Auch im Vergleich zum Förderanteil der Arbeitslosen im System der Arbeitslosenversicherung sind Menschen im Hartz-IV-System weit abgehängt.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/2018-weniger-foerderungen-fuer-hartz-iv-empfaenger

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,17 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Mai meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,24 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 932.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,66 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Über 2,3 Millionen Arbeitslose gab es im März 2019. Doch mit über 6,66 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Arbeitslosigkeit und Gesundheit: Immer mehr Hartz-IV-Bezieher sind arbeitsunfähig

Arbeitslosigkeit macht krank, so das Ergebnis vieler Studien. Statistisch gesehen führt Krankheit allerdings zu einem Ende der Arbeitslosigkeit. Im Jahr 2018 wurden jeden Monat knapp 307.000 Erwerbsfähige im Hartz-IV-System aufgrund von Arbeitsunfähigkeit aus der Arbeitslosenstatistik gestrichen, fast doppelt so viele wie noch 2007.

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Integration in Arbeit: Nicht einmal jede zweite Arbeitsaufnahme beendet Hartz-IV-Bezug

Im Jahr 2018 gelang erneut mehr Hartz-IV-Beziehern die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies geht aus der Integrationsquote der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Doch nicht einmal die Hälfte der Arbeitsaufnahmen führt dazu, dass der Leistungsbezug beendet wird.

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Mismatch am Arbeitsmarkt: Viele Helfer, wenige Fachkräfte

Mehr als jeder Zweite der 2,4 Millionen Arbeitslose hat keinen Berufsabschluss. Für rund 1,1 Millionen Arbeitslose kommt daher nur eine Arbeitsstelle auf Helferniveau in Frage. Das ist ein Problem für geringqualifizierte Arbeitslose: Auf jede offene Stelle im Helferbereich kommen rechnerisch acht Arbeitslose.

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Freie Wohlfahrtspflege NRW drängt auf mehr arbeitsmarktpolitische Förderung von Flüchtlingen

In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge seit 2015 mehr als vervierfacht. Allerdings arbeiten zwei Drittel dieser Beschäftigten im Niedriglohnbereich – überwiegend in Helferjobs und Leiharbeit. Die freie Wohlfahrtspflege fordert eine Ausweitung der arbeitsmarktpolitischen Förderung.

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Leben von Hartz IV: Wo die Hilfebedürftigkeit am höchsten ist

Jeder Elfte in Deutschland erhält Hartz-IV-Leistungen. Zwischen den Bundesländern unterscheidet sich der Anteil der Hilfebedürftigen dabei deutlich. So bezieht nahezu jeder Fünfte in Bremen Hartz IV, während in Bayern nur vier Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Das zeigen die regionalen Hilfequoten der Bundesagentur für Arbeit.

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Mitte-Studie belegt zunehmend abwertende Einstellung gegenüber Langzeitarbeitslosen

Nahezu jeder Zweite in Deutschland hat eine negative Meinung über Langzeitarbeitslose. Das zeigt die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Vergleich zu 2014 und 2016 haben die Ressentiments erneut zugenommen.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,18 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im April meldet die Bundesagentur für Arbeit über 2,3 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 948.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,73 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,37 Millionen Arbeitslose gab es im Februar 2019. Doch mit über 6,73 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Langzeit-Hartz-IV-Bezug bleibt Problem in den neuen Bundesländern

Dauerhafte Abhängigkeit von Hartz-IV-Leistungen ist vor allem in den neuen Bundesländern ein großes Problem. Mit Ausnahme von Thüringen sind hier mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger schon seit vier Jahren oder länger im Leistungsbezug.

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Wie Tarifverträge der Leiharbeitsreform die Zähne ziehen

Die Reform zur Regulierung der Leiharbeit sollte den unbegrenzten Einsatz von Leiharbeitern verhindern und ihnen eine bessere Bezahlung garantieren. Nun zeigt eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Grünen im Bundestag: Zwei Jahre nach Inkrafttreten der Reform unterschreiten über 100 Tarifverträge die ursprünglich geplanten Mindeststandards.

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Männer im Hartz-IV-Bezug sind öfter arbeitslos als Frauen – jedenfalls offiziell

Sind Frauen seltener arbeitslos als Männer? Wenn man die niedrigere Arbeitslosenquote für Frauen betrachtet, müsste man diese Frage mit „Ja“ beantworten. Ein Blick in die Hartz-IV-Statistik der Arbeitsagentur zeigt jedoch, dass die offizielle Arbeitslosenzahl von Frauen das eigentliche Ausmaß beschönigt.

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Leiharbeit: Beschäftigung mit Drehtüreffekt?

Im ersten Halbjahr 2018 endeten knapp 45 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse in Leiharbeit innerhalb von weniger als drei Monaten. Jeder vierte vormalige Leiharbeiter ist außerdem bereits drei Monate nach Ende der Leiharbeitsbeschäftigung erneut in der Zeitarbeit tätig. So bietet Leiharbeit nur Wenigen eine absichernde und langfristige berufliche Perspektive.

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Großer Spielraum am sozialen Arbeitsmarkt – für die Jobcenter

Mit dem Teilhabechancengesetz sollen Langzeitarbeitslose, die seit vielen Jahren in Hartz IV feststecken, einen geförderten Arbeitsplatz erhalten. Die nun veröffentlichen fachlichen Weisungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) lassen viele Freiheiten bei der Ausgestaltung der Förderung erkennen und werfen gleichzeitig offene Fragen auf.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,27 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Januar meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,41 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 864.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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6,56 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,19 Millionen Arbeitslose gab es im November 2018. Doch mit rund 6,56 Millionen lebten dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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6,555 Milliarden in 2018: Immer höhere Verwaltungskosten der Jobcenter

Jedes Jahr werden den Jobcentern Milliardenbeträge für die Verwaltung des Hartz-IV-Systems zugeteilt – und jedes Jahr sprengen die tatsächlichen Ausgaben das veranschlagte Budget. Dies geht aus einer Auswertung des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hervor.

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Arbeitsmarktpolitische Förderung: Weniger Teilnahmen in 2018

Im Jahr 2018 nahmen monatlich knapp 845.000 Personen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil – rund fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Den größten Rückgang gab es bei Aktivierungsmaßnahmen und Förderungen zu Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Das geht aus der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

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Öffentlich geförderte Beschäftigung 2018 geschrumpft

Im Jahr 2018 zählte die Bundesagentur für Arbeit (BA) monatlich rund 104.000 Personen in Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung. Mit der Instrumentenreform 2012 wurden arbeitsmarktpolitische Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung massiv reduziert. Nach einem leichten Anstieg durch die Bundesprogramme sind die Teilnehmerzahlen nun wieder gesunken.

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EFAS sucht ...

Der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Verwaltungsfachkraft/Projektkoordination (m/w/d).

Näheres erfahren Sie in der Stellenausschreibung

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,14 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Dezember meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,21 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 931.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-314-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,59 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Über 2,2 Millionen Arbeitslose gab es im Oktober 2018. Doch mit rund 6,59 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Hartz IV: Hohe Erfolgsquoten bei Widersprüchen und Klagen

Widersprüche von Hartz-IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, wurden im Jahr 2018 über einem Drittel aller Widersprüche (teilweise) stattgegeben. Dazu waren 40 Prozent der Klagen von Hartz-IV-Beziehern (teilweise) erfolgreich, darunter 8,5 Prozent mittels eines Gerichtsurteils oder eines Beschlusses.

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Bundesverfassungsgericht verhandelt über Hartz-IV-Sanktionen

Zehntausende Hartz-IV-Empfänger werden monatlich von den Jobcentern sanktioniert. Kritiker bewerten die Kürzungen als Verletzung des Grundrechts auf ein menschenwürdiges Existenzminimum und fordern ihre Abschaffung. Nun beraten die Richter in Karlsruhe über die Verfassungsmäßigkeit von Sanktionen.

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Verbesserte Aussichten für Flüchtlinge am Arbeitsmarkt

Rechnerisch nahmen im Jahresdurchschnitt 2018 rund fünf Prozent der arbeitslosen Flüchtlinge eine Erwerbstätigkeit auf. Die Arbeitsmarktchancen von Flüchtlingen sind damit innerhalb der letzten zwei Jahre fast kontinuierlich gewachsen. Auch der Hartz-IV-Bezug von Flüchtlingen war zuletzt rückläufig.

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Langzeitarbeitslose: Nur jeder Zehnte erhält arbeitsmarktpolitische Förderung

Trotz der guten Arbeitsmarktlage gab es zuletzt noch über 850.000 Langzeitarbeitslose in Deutschland. Langzeitarbeitslose haben nicht nur schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt, sondern sind auch bei arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen benachteiligt, wie aus einer statistischen Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht.

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Ausbildungssuche: Jeder siebte Bewerber ohne Erfolg

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) gab es im Ausbildungsjahr 2017/2018 knapp 536.000 Bewerber für Berufsausbildungsstellen. Während 261.000 von ihnen in eine Ausbildung einmündeten, ging rund jeder siebte Bewerber bis zuletzt leer aus. Gleichzeitig blieben bundesweit rund 58.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Grund dafür sind regionale und branchenspezifische Passungsprobleme.

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Teilhabechancengesetz: Mindestens 571.000 Kandidaten für sozialen Arbeitsmarkt

Mindestens 571.000 Hartz-IV-Bezieher in Deutschland kommen für eine Förderung auf dem sozialen Arbeitsmarkt infrage, wie aus einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht. Am 8. November hatte der Bundestag diesen mit dem Teilhabechancengesetz beschlossen. Die ersten Teilnehmenden können ab Januar 2019 in dem Instrument gefördert werden.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,11 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im November meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,2 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 927.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-311-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,63 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,26 Millionen Arbeitslose gab es im September 2018. Doch mit rund 6,63 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Hartz-IV-Empfänger machen 73 Millionen Euro Schulden bei den Jobcentern

Die Jobcenter gewährten Hartz-IV-Empfängern 2017 nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit Darlehen in Höhe von insgesamt 73 Millionen Euro für Ausgaben in Notsituationen. Damit sank das Volumen der Darlehen erneut ab. Außerdem verschuldeten sich erneut weniger Menschen, das aber mit immer höheren Beträgen.

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Wechseln Arbeitnehmer wirklich immer schneller ihren Job?

Die mittlere Dauer von Beschäftigungsverhältnissen ist zwischen 2005 und 2017 von 58 auf 51 Monate gesunken. Für Politiker ist dies das Resultat von immer mehr Befristungen und schlechten Arbeitsbedingungen. Doch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt, dass die kürzeren Dauern eher auf neu geschlossene und damit „jüngere“ Beschäftigungsverhältnisse zurückzuführen sind.

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Arbeitslosenreport NRW: Freie Wohlfahrtspflege fordert bessere Chancen für Ältere im Hartz-IV-Bezug

Trotz sinkender Arbeitslosigkeit im Land sind ältere Hartz-IV-Bezieher in Nordrhein-Westfalen häufig dauerhaft abhängig von Hartz-IV-Leistungen. Sie werden seltener in Weiterbildungen arbeitsmarktpolitisch gefördert, sondern stattdessen in öffentlich geförderte Beschäftigung vermittelt. Über 44.000 Ältere werden alleine aufgrund einer Sonderregelung systematisch nicht in der Arbeitslosenzahl erfasst.

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Haushalt 2019: 420 Millionen Euro mehr für Hartz-IV-Empfänger?

Für das kommende Jahr sind 4,9 Milliarden Euro zur Förderung von Hartz-IV-Empfängern im Haushalt veranschlagt. Pro Kopf stünden theoretisch für jeden Leistungsberechtigten über 1.000 Euro zur Verfügung. Weil die Jobcenter Gelder für Verwaltungskosten abzweigen, kommt die Erhöhung allerdings nicht immer bei den Betroffenen an.

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Die Unterdeckung wächst: Hartz-IV-Empfänger zahlen bei Wohnkosten 627 Millionen Euro drauf

Wenn das Jobcenter die Wohnkosten als unangemessen betrachtet, müssen Hartz-IV-Empfänger umziehen – oder einen Teil ihrer Wohnkosten aus ihrem Grundbedarf decken. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Bei den Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern konnten die Jobcenter auf diese Weise im gesamten letzten Jahr knapp 627 Millionen Euro sparen.

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Impulspapier: Diakonie fordert Abkehr von Zwang im Hartz-IV-System

Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ im Hartz-IV-System ist umstritten. In einem Impulspapier kritisiert die Diakonie die fehlende Entscheidungsfreiheit von Hartz-IV-Beziehern und plädiert stattdessen für freiwillige Angebote. In Österreich gibt es damit bereits erste positive Erfahrungen.

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Jeder Fünfte im Hartz-IV-System ist seit mindestens zehn Jahren im Bezug

Für einen erheblichen Teil der erwerbsfähigen Hartz-IV-Bezieher ist der Leistungsbezug ein Dauerzustand. Wie Berechnungen des BIAJ auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigen, bezieht mehr als ein Fünftel der Erwerbsfähigen im Hartz-IV-System seit zehn oder mehr Jahren die Sozialleistung.

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Teilhabechancengesetz: Bundestag beschließt sozialen Arbeitsmarkt

Das Arbeitsministerium will Langzeitarbeitslose und Langzeitbezieher von Hartz IV mit Lohnkostenzuschüssen in Arbeit bringen. In dem neuen Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sollen Teilnehmende ab dem kommenden Jahr zugewiesen werden – vorerst bis 2024.

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Teilhabechancengesetz: Sozialer Arbeitsmarkt mit Ablaufdatum

Ein Änderungsantrag der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD sieht wesentliche Anpassungen an den Förderungen für Langzeitbezieher von Hartz IV vor. Unter anderem soll das Instrument zur Teilhabe am Arbeitsmarkt nun bis zum Jahr 2024 befristet werden. Dabei hatten mehrere Experten und Verbände gerade die Einrichtung eines dauerhaften sozialen Arbeitsmarkts gelobt.

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OECD: 44 Prozent Langzeitarbeitslose in Deutschland

Mehr als jeder dritte Arbeitslose in Deutschland war 2017 länger als 12 Monate ohne Beschäftigung. Das geht aus aktuellen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Im Vergleich der Mitgliedstaaten rangiert Deutschland damit weiterhin auf den hinteren Plätzen.

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Falsche Zahlen in der Bild: Wie schnell finden Arbeitslose einen Job?

Im Oktober 2018 ist die Arbeitslosenquote in Deutschland unter die Fünf-Prozent-Marke gefallen. Grund für die „Bild“, sich die Arbeitslosen genauer anzusehen. Nach Berechnungen der Bild finden viele Arbeitslose schnell einen neuen Job, im Durschnitt nach vier Monaten. Doch mit diesem Wert ist die Bild weit von der Realität entfernt.

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6,73 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,35 Millionen Arbeitslose gab es im August 2018. Doch mit knapp 6,73 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,12 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Oktober meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,2 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 916.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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Hartz-IV-Empfänger: Mehr als ein Drittel seit über vier Jahren im Bezug

41 Prozent der Hartz-IV-Empfänger waren im Juni 2018 bereits vier Jahre oder länger im Bezug. Absolut gesehen hat der verfestigte Hartz-IV-Bezug gegenüber 2017 zwar abgenommen, doch der Anteil der langfristig Hilfebedürftigen bleibt konstant hoch.

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Jeder elfte Arbeitslose ist seit mindestens vier Jahren arbeitslos

Knapp neun Prozent der 2,26 Millionen Arbeitslosen in Deutschland waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im September seit mindestens vier Jahren arbeitslos. Im Durchschnitt lag die Dauer der Arbeitslosigkeit bei 492 Tagen. Zwischen den Bundesländern gibt es jedoch immense Unterschiede.

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Arm trotz Arbeit? Jeder zweite Aufstocker ist sozialversicherungspflichtig beschäftigt

Rund ein Viertel der knapp 4,26 Millionen erwerbsfähigen Hartz-IV-Empfänger geht einer Erwerbstätigkeit nach. Bei der anschließenden Frage nach dem Ausmaß der Erwerbsarmut gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen.

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Integration in Arbeit: Ein Viertel der Beschäftigungen endet im ersten halben Jahr

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) gelang zwischen Juli 2016 und Juni 2017 über zwei Millionen Arbeitslosen die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit. Doch nur ein Teil dieser neuen Jobs überdauerte das erste halbe Jahr und gerade einmal die Hälfte der Arbeitsaufnahmen führte zu einer mittelfristigen Integration in den Arbeitsmarkt. Vor allem Hartz-IV-Empfängern fällt es schwer, sich am Arbeitsmarkt zu etablieren.

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Gemeinsame Position: BDA und Caritas fordern Unterstützung für arbeitsmarktferne Personen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Caritasverband kritisieren die vergangene „Projekteritis“ bei der Förderung von arbeitsmarktfernen Personen. Stattdessen plädieren sie für eine verlässliche und bedarfsorientierte Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt.

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Integration in Arbeit: Ältere Hartz-IV-Bezieher abgehängt

Trotz der guten Arbeitsmarktlage gelingt nur wenigen über 55-Jährigen Hartz-IV-Beziehern die Integration in Arbeit. Das zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Während die Arbeitsmarktchancen für Hartz-IV-Empfänger insgesamt im letzten Jahr gestiegen sind, sind sie für Ältere im Leistungsbezug sogar leicht gesunken.

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6,77 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,32 Millionen Arbeitslose gab es im Juli 2018. Doch mit knapp 6,77 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,15 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im September meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,26 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 891.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

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Hartz-IV-Bezug und Armutsgefährdung für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche in Ostdeutschland sind besonders häufig armutsgefährdet. Auffallend ist: In den neuen Bundesländern leben viele unter 18-jährige in Hartz-IV Haushalten. Das ergeben Analysen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

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Evangelische Beschäftigungsbetriebe diskutieren Zukunft der Sozialkaufhäuser

Sozialkaufhäuser sind nicht nur ein Angebot für Menschen mit wenig Einkommen, sondern auch Begegnungsort und Arbeitsstätte für verschiedenste Personengruppen. Evangelische Beschäftigungsbetriebe sowie Vertreter aus Wissenschaft und Verbänden diskutierten unter der Überschrift „Sozialkaufhäuser: Baustein für Teilhabe, Beschäftigung und Ausbildung“, wie sich das Modell der Sozialkauhäuser zukünftig entwickeln könnte.

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Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit: Immer weniger Neuzugänge

Immer weniger Kurzzeitarbeitslose werden zu Langzeitarbeitslosen, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) verrät. Der aktuelle Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit lässt sich also nicht allein mit besseren Arbeitsmarktchancen von Langzeitarbeitslosen erklären. Im Jahr 2017 gab es sogar weniger Arbeitsaufnahmen von Langzeitarbeitslosen als noch im Vorjahr.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,21 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im August meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,35 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 862.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-321-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,76 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,28 Millionen Arbeitslose gab es im Juni 2018. Doch mit über 6,76 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/676-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Fast jeder zweite Arbeitslose hat keine abgeschlossene Berufsausbildung

Im Jahr 2017 hatten 46 Prozent der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt. Auch der Anteil der Arbeitslosen ohne einen Hauptschulabschluss war mit 17 Prozent hoch. Vor allem unter 25-Jährige weisen große Qualifikations- und Bildungsdefizite auf.

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Arbeit ohne Perspektive? Jeder zweite Flüchtling auf Helferniveau beschäftigt

Immer mehr Flüchtlingen in Deutschland gelingt die Integration in Arbeit. Doch rund die Hälfte aller beschäftigten Migranten aus einem Asylherkunftsstaat arbeiten in einem Helferberuf. Weil diese als unsichere Anstellung gelten, könnte der berufliche Einstieg schon bald zum Bumerang werden.

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Qualifizierungschancengesetz: Änderungen in der Arbeitslosenversicherung und im Hartz-IV-System

Bis Jahresende 2018 wird die Arbeitslosenversicherung einen Überschuss von 22,5 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Gleichzeitig gibt es immer weniger Arbeitslose in diesem System. Das Qualifizierungschancengesetz sieht nun vor, dass die Zuständigkeit der Arbeitslosenversicherung erweitert wird: Auf mehr Beschäftigte – und einen Teil der Arbeitslosen im Hartz-IV-System.

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Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen 2017: Ausschöpfung stagniert trotz höherem Budget

2017 wurde das Budget der Jobcenter für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen weiter erhöht. Insgesamt standen den Jobcentern 2017 knapp 4,03 Milliarden Euro zur Verfügung. Für diesen Zweck ausgegeben haben sie jedoch lediglich knapp 3,28 Milliarden Euro – die Ausschöpfungsquote stagnierte somit das vierte Jahr in Folge auf historischem Tiefstand.

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Arbeitslosenreport NRW: Freie Wohlfahrtspflege kritisiert Sanktionspraxis in den Jobcentern

In Nordrhein-Westfalen gab es zuletzt wieder mehr Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger, wie aus dem aktuellen Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW hervorgeht. Vier von fünf Sanktionen wurden aufgrund eines verpassten Termins beim Jobcenter verhängt. Die Kürzungen treffen unter 25-Jährige besonders hart.

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Sozialer Arbeitsmarkt: Verbände positionieren sich zum Teilhabechancengesetz

In einer gemeinsamen Stellungnahme loben Verbände der Beschäftigungs- und Bildungsträger das Vorhaben der Bundesregierung, einen sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose und Langzeitbezieher von Hartz IV einzuführen. In einigen Punkten sehen die Verbände aber noch Änderungsbedarf.

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BAG Freie Wohlfahrtspflege: Zielgruppe für Teilhabe-Instrument erweitern

Nach ersten Informationen sollen Teilnehmende für das neue Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ mindestens acht Jahre lang Hartz-IV-Leistungen bezogen haben. Dies kritisiert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Viele Leistungsempfänger, die keine Chancen mehr auf dem regulären Arbeitsmarkt haben, würden so ausgeschlossen. Außerdem sei die unmittelbare Integration in privatwirtschaftliche Betriebe für diese sehr arbeitsmarktferne Zielgruppe oft nicht realistisch.

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Hartz IV: Hohe Erfolgsquoten bei Widersprüchen und Klagen

Widersprüche und Klagen von Hartz-IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, wurden im Jahr 2017 über einem Drittel aller Widersprüche (teilweise) stattgegeben. Dazu wurde 40 Prozent der Klagen von Hartz-IV-Beziehern (teilweise) stattgegeben, darunter knapp acht Prozent durch ein Gerichtsurteil oder einem Beschluss.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/hartz-iv-hohe-erfolgsquoten-bei-widerspruechen-und-klagen

Leben von Hartz IV: Wo die Hilfebedürftigkeit am höchsten ist

Fast jeder Zehnte in Deutschland erhält Hartz-IV-Leistungen. Zwischen den Bundesländern unterscheidet sich der Anteil der Hilfebedürftigen dabei deutlich. So bezieht nahezu jeder fünfte Berliner Hartz IV, während in Bayern nur vier Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Das zeigen die regionalen Hilfequoten der Bundesagentur für Arbeit.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,26 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Mai meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,32 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 947.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-326-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,97 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,46 Millionen Arbeitslose gab es im März 2018. Doch mit knapp 6,97 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/697-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen-2

Förderung für Langzeitarbeitslose: Details zum neuen Regelinstrument

Das Arbeitsministerium plant eine Reform der Förderungen für Langzeitarbeitslose und Langzeitbeziehende von Hartz IV.  Hierfür soll das Regelinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ geschaffen werden und Lohnkostenzuschüsse für Langzeitarbeitslose vereinfacht werden, wie aus einem Referentenentwurf hervorgeht.  

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Umwidmung der Fördergelder: Jobcenter schichten jeden sechsten Euro in Verwaltungshaushalt um

Nach Angaben der Bundesregierung haben im Jahr 2017 alleine die 303 Jobcenter in gemeinsamer Einrichtung insgesamt über 508 Millionen Euro aus dem Förderbudget zur Deckung ihrer Verwaltungskosten verwendet. Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe offenbaren außerdem, dass einzelne Jobcenter über die Hälfte ihres Eingliederungsbudgets umschichten, während andere die Fördergelder unangetastet lassen.

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Förderstatistik zu kommunalen Leistungen offenbart Problemlagen im Hartz-IV-System

Im Jahr 2017 gab es knapp 82.000 Teilnahmen von Personen im Hartz-IV-Bezug an kommunalen Eingliederungsleistungen. Diese Leistungen haben keinen direkten Bezug zur Arbeitsvermittlung, sondern zielen stattdessen auf die persönlichen Umstände der Leistungsempfänger wie etwa Überschuldung oder Krankheit ab. Weil jedes Dritte Jobcenter aber keine oder unzureichende Angaben zu diesen Leistungen macht, bildet die Statistik den Unterstützungsbedarf im Hartz-IV-System jedoch nur teilweise ab.

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Hauptsächlich kurze Aktivierungsmaßnahmen für Hartz-IV-Empfänger

Knapp 436.000 Hartz-IV-Empfänger nahmen 2017 an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teil, meist an kurzen Aktivierungsmaßnahmen. Deutlich seltener als Empfänger von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung erhalten sie Förderungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,33 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im April meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,38 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 947.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-333-millionen-menschen-ohne-arbeit-2

7,04 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,55 Millionen Arbeitslose gab es im Februar 2018. Doch mit über 7,04 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/704-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen-2

Diakonie positioniert sich zur „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“

Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD plant die Einführung eines neuen Förderinstruments „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ im Hartz-IV-System. Diakonie und der Evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration stehen diesem positiv gegenüber. In einem gemeinsamen Positionspapier formulieren sie ihre Ansprüche an das Instrument und fordern dazu grundlegende Reformen von Hartz IV.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/diakonie-positioniert-sich-zur-teilhabe-am-arbeitsmarkt-fuer-alle

Integration in Arbeit: Schlechte Chancen für Hartz-IV-Empfänger

Einem von 34 Arbeitslosen im Hartz-IV-System gelang die Aufnahme einer Beschäftigung. Die Abgangsrate in Beschäftigung für Arbeitslose Hartz-IV-Empfänger ist damit auf konstant niedrigem Niveau. Bessere Arbeitsmarktchancen hatten hingegen Arbeitslose im System der Arbeitslosenversicherung: Jedem Siebten gelang der Übertritt aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/integration-in-arbeit-schlechte-chancen-fuer-hartz-iv-empfaenger

Integration in Arbeit: Große Unterschiede zwischen Bayern und Bremen

2017 sank die Arbeitslosenquote auf 5,7 Prozent, gleichzeitig stieg die Integrationsquote im Hartz-IV-System auf 24,8 an. Sie misst, wie vielen Hartz-IV-Empfänger der Übertritt in den Arbeitsmarkt gelingt. Zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Abweichungen: So reicht die Integrationsquote von 30,8 in Bayern bis 19,0 in Bremen.

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Caritas in Bayern fordert umfassende soziale Teilhabe als Ziel der Grundsicherung

Der Landesverband der Caritas in Bayern formuliert in einem Positionspapier Vorschläge für soziale und arbeitsmarktpolitische Initiativen zur nachhaltigen und zielgruppengerechten Förderung und Verbesserung der Lage von Langzeitarbeitslosen in Bayern. Dabei bezieht er auch Stellung zum geplanten bundesweiten Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“ und fordert eine grundsätzliche konzeptionelle Überarbeitung der Fördersystematik.

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Position der Diakonie Deutschland und des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und soziale Integration (EFAS) zur Ausgestaltung "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle

im Koalitionsvertrag hat sich die neue Bundesregierung darauf verständigt, ein neues unbürokratisches Regelinstrument im Sozialgesetzbuch II - "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle" - im Sinne eines Sozialen Arbeitsmarktes zu schaffen. Die Diakonie Deutschland und der evangelische Fachverband für Arbeit und soziale Integration begrüßen das und formulieren Eckpunkte zur Ausgestaltung des neuen Instrumentes.
Hier finden Sie die "Position der Diakonie Deutschland und des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und soziale Integration (EFAS) zur Ausgestaltung eines Regelinstrumentes "Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle".

„fairhaus“: Inklusion am Arbeitsmarkt mit Teilhabe verbinden

Menschen mit geringem Einkommen und Menschen mit Schwerbehinderungen haben oft nur unzureichenden Zugang zu materieller und sozialer Teilhabe. Das Konzept „fairhaus“ nimmt beide Gruppen ins Visier und will Beschäftigungsperspektiven für schwerbehinderte Menschen mit einem Einkaufsangebot für finanziell benachteiligte Personen kombinieren. Der neunte Standort eröffnete am 22. März in Neuss.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/fairhaus-inklusion-am-arbeitsmarkt-mit-teilhabe-verbinden

Arbeitslosengeld: Jeder Zehnte muss mit Hartz IV aufstocken

Liegt der Anspruch auf Arbeitslosengeld aus der Arbeitslosenversicherung unter dem Existenzminimum, können Arbeitslosengeldempfänger aufstockende Hartz-IV-Leistungen beantragen. Rund 76.000 dieser „Aufstocker“ zählte die Bundesagentur für Arbeit bis Oktober 2017. Vor allem Frauen und unter-25-Jährige erhalten unterdurchschnittlich viel Arbeitslosengeld.

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Vergabepraxis der Jobcenter: Bundesrechnungshof kritisiert Zuweisungen in Maßnahmen

Stecken Mitarbeiter in den Jobcentern Arbeitslose absichtlich in unnötige Maßnahmen? Der Bundesrechnungshof hatte die unwirtschaftliche Vergabepraxis der Jobcenter zuletzt kritisiert. Dennoch wäre es verkürzt, die Schuldigen an den Schreibtischen der Arbeitsvermittlung zu suchen.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,42 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im März meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,46 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 960.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-342-millionen-menschen-ohne-arbeit

7,04 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,57 Millionen Arbeitslose gab es im Januar 2018. Doch mit knapp 7,04 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/704-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Ein-Euro-Jobs können Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen

Die Teilnahme an Ein-Euro-Jobs kann für einige Arbeitslose langfristig die Perspektive auf eine Beschäftigung verbessern, so eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Der Einsatz in Wirtschaftszweigen mit günstiger Arbeitsmarktlage wirkt sich besonders positiv aus. In den letzten Jahren nahmen allerdings immer weniger Arbeitslose an einem Ein-Euro-Job teil.

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Flüchtlinge am Arbeitsmarkt: Was die Arbeitslosenzahl verschweigt

Im Dezember 2017 lebten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund 171.000 arbeitslose Flüchtlinge in Deutschland. Doch knapp 243.000 de-facto arbeitslose Flüchtlinge waren nicht in der Arbeitslosen-, dafür aber in der Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/fluechtlinge-am-arbeitsmarkt-was-die-arbeitslosenzahl-verschweigt

Hartz-IV-Empfänger bei Förderungen abgehängt

2017 wurde knapp jeder Zehnte im Hartz-IV-System mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Damit ist die Quote zwar wieder gestiegen, vom Förderanteil der meist Kurzzeitarbeitslosen im System der Arbeitslosenversicherung sind Menschen im Hartz-IV-System aber noch weit entfernt.

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Bundesagentur für Arbeit: Irreführende „Vakanzzeiten“ von Stellenangeboten

Im vergangenen Jahr lag die Vakanzzeit für bei der Arbeitsagentur gemeldete Stellenangebote durchschnittlich bei 101 Tagen. In den Medien wird die Zahl als Messmittel für die Dauer der Besetzung einer offenen Stelle verwendet. Das ist falsch, denn bei der Berechnung der Vakanzzeit werden auch Stellen einberechnet, die zwar aus dem Angebot gelöscht werden, aber unbesetzt bleiben.

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Jedes siebte Kind in Deutschland lebt in einem Hartz-IV-Haushalt

Von 13,47 Millionen Kindern unter 18 Jahren in Deutschland lebten Ende 2016 mit 1,99 Millionen knapp 15 Prozent in einem Haushalt, der Hartz-IV-Leistungen bezieht. Jedes siebte Kind in Deutschland war demnach von Hartz IV abhängig. In einzelnen Bundesländern war die Lage noch gravierender: Während in Bremen fast jedes dritte Kind in einem Hartz-IV-Haushalt lebte, war es in Bayern nur jedes vierzehnte.

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Sperrzeiten: Immer mehr Sanktionen in der Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitsagenturen verhängten zwischen Januar und Dezember 2017 rund 810.000 Sperrzeiten gegen Empfänger von Arbeitslosengeld I, rund fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit wurden monatlich etwa acht Prozent der Arbeitslosengeldzahlungen zeitweise aufgehoben. Häufigster Grund ist eine verspätete Meldung vor Beginn der Arbeitslosigkeit. Das zeigt die Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

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Hartz-IV-System: Vier von fünf Sanktionen wegen versäumter Termine

Zwischen November 2016 und Oktober 2017 wurden rund 953.000 Sanktionen gegen Empfänger von Hartz-IV-Leistungen ausgesprochen. Das sind knapp 9.000 Sanktionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Grund hierfür sind aber keineswegs häufigere Ablehnung von Jobangeboten oder mangelnde Eigeninitiative bei der Jobsuche. Tatsächlich werden knapp 78 Prozent der Sanktionen aufgrund von Terminversäumnissen verhängt.

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Fast die Hälfte aller Leiharbeitsverhältnisse endet in den ersten 3 Monaten

Im ersten Halbjahr endeten 47,5 Prozent Beschäftigungsverhältnisse in Leiharbeit innerhalb von weniger als drei Monaten. Das zeigen aktuelle Erhebungen der Bundesagentur für Arbeit. Auch wenn Leiharbeit als „Chancengeber“ für Geringqualifizierte und arbeitsmarktferne Personen gilt – eine langfristige berufliche Perspektive bietet sie nur Wenigen.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,49 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Februar meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,55 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 944.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-349-millionen-menschen-ohne-arbeit-3

 

6,9 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,6 Millionen Arbeitslose gab es im Dezember 2017. Doch mit knapp 6,9 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/69-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen-3

Bundesagentur für Arbeit: Jede dritte offene Stelle in der Leiharbeit

32 Prozent der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen entfielen im Jahresdurchschnitt 2017 auf die Leiharbeitsbranche. Die regionalen Unterschiede sind dabei erheblich. In manchen Gegenden ist nahezu jedes zweite Stellenangebot ein Leiharbeitsverhältnis.

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Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose: 29 Prozent Abbrüche

Nahezu ein Drittel der Arbeitsverhältnisse, die im Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose zustande gekommen waren, wurden bisher abgebrochen. Das zeigt die Erfolgsbeobachtung des Bundesverwaltungsamts. Bis zum Jahresende 2017 wurden außerdem nur rund 20.000 anstatt von ursprünglich über 30.000 geplanten Teilnehmern in diesem Programm gefördert. Eine Trendwende ist nicht mehr in Sicht.

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Arbeitslosenreport NRW: Kaum Qualifikationsangebote für Hartz-IV-Empfänger

Bei der (Nach-)Qualifizierung von Arbeitslosen gibt es große Unterschiede zwischen dem Hartz-IV-System und der Arbeitslosenversicherung. Obwohl Hartz-IV-Empfänger im Durchschnitt deutlich schlechter qualifiziert sind, erhalten sie kaum Zugang zu Fördermaßnahmen in der Aus- und Weiterbildung. In ihrem aktuellen Arbeitslosenreport kritisiert die Freie Wohlfahrtspflege diese Benachteiligung von Arbeitslosen im Hartz-IV-Bezug.

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Caritas und BAG IDA: Förderung, Weiterbildung und „Teilhabe am Arbeitsmarkt für alle“

Langzeitarbeitslose und Personen mit mehreren Vermittlungshemmnissen benötigen eine Perspektive auf Arbeit. Dies fordern die Caritas und BAG IDA in ihrem Positionspapier vom 15. März 2018. Nur durch langfristige, zielgruppengerechte Förderung könne soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt erlangt werden.

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Meldepflicht für Arbeitslose: Petition kritisiert automatisierte Standard-Einladungen

Die gesetzliche Meldepflicht sieht vor, dass Empfänger von Arbeitslosengeld auf Einladung bei der zuständigen Arbeitsagentur oder dem Jobcenter vorstellig werden. Verstöße gegen die Meldepflicht werden mit Leistungskürzungen geahndet. Eine aktuelle Petition kritisiert standardisierte Einladungen, die Sinn und Zweck der persönlichen Vorsprache nicht ausreichend darstellen. Stattdessen wird gefordert, dass Einladungen ein konkretes Gesprächsanliegen nennen und anlassbezogen erfolgen müssen.

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OECD: 43 Prozent Langzeitarbeitslose in Deutschland

Mehr als jeder dritte Arbeitslose in Deutschland war 2016 länger als 12 Monate ohne Beschäftigung. Das geht aus aktuellen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Im Vergleich der Mitgliedstaaten rangiert Deutschland damit weiterhin auf den hinteren Plätzen.

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Haushalt 2018: Mehr oder weniger Fördergelder für Hartz-IV-Empfänger?

Nach Aufstockungen in den letzten Jahren sinkt das Budget für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Menschen im Hartz-IV-System 2018 wieder. Doch die mögliche Neuauflage der Großen Koalition könnte zusätzliche Mittel einbringen. Weil die Jobcenter Gelder für Verwaltungskosten abzweigen, kommen Erhöhungen des Eingliederungshaushalts allerdings nicht immer bei den Betroffenen an.

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Antrag im Bundesrat: Land Thüringen fordert mehr Mittel für Jobcenter

Das Land Thüringen beantragt gemeinsam mit anderen Bundesländern in einem neuen Entschließungsantrag eine höhere Finanzierung der Jobcenter. Ziel ist die möglichst vollständige Vermeidung von Umschichtungen vom Eingliederungs- in das Verwaltungsbudget. Über den Antrag soll am 2. Februar abgestimmt werden.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,49 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Januar meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,57 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 921.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-349-millionen-menschen-ohne-arbeit-2

6,9 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,4 Millionen Arbeitslose gab es im November 2017. Doch mit knapp 6,9 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Öffentlich geförderte Beschäftigung: Leichter Zuwachs durch Bundesprogramme

Mit der Instrumentenreform 2012 wurden arbeitsmarktpolitische Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung massiv reduziert. Bis 2015 war die Teilnehmerzahl auf weniger als ein Drittel gesunken. Die Bundesprogramme sorgen seitdem jedoch für einen leichten Anstieg der Teilnehmerzahlen.

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Koalitionsvertrag: Vier Milliarden Euro „mehr“ für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Die Mittel für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit werden in der kommenden 19. Legislaturperiode voraussichtlich um jährlich eine Milliarde Euro aufgestockt. Das geht aus dem heute von CDU/CSU und SPD beschlossenen Entwurf des Koalitionsvertrags hervor. Zudem plant die neue Große Koalition die Einführung des Passiv-Aktiv-Transfers in den Ländern.

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Hartz IV in Deutschland: Kürzungen bei den Jobcentern in 2018?

Im Jahr 2018 müssen die Jobcenter in Deutschland wohl mit knapperen Haushaltsmitteln rechnen. Die „Orientierungswerte“ für die Mittelzuteilung an die einzelnen Jobcenter deuten auf eine Kürzung der Bundesmittel um insgesamt rund 178 Millionen Euro hin. 

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,35 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Dezember meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,38 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 968.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-335-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,91 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,39 Millionen Arbeitslose gab es im Oktober 2017. Doch mit knapp 6,91 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/691-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Falsche Zahlen zu fehlerhaften Hartz-IV-„Bescheiden“

Im Hartz-IV-System gehen jährlich hunderttausende Leistungsempfänger in Form von Widersprüchen und Klagen gegen Entscheidungen der Jobcenter vor. Im Jahr 2017 wurde mehr als einem Drittel der Widersprüche und knapp acht Prozent der Klagen von Hartz-IV-Empfängern teilweise oder vollständig stattgegeben. Die Erfolgsaussichten bewegen sich damit ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre, wie aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/falsche-zahlen-zu-fehlerhaften-hartz-iv-bescheiden

BAG Arbeit fordert bessere Maßnahmen für Arbeitslose

Die BAG Arbeit hält die derzeitige Arbeitsmarktförderung für Arbeitslose für unzureichend. In einem Positionspapier fordert sie die zukünftige Bundesregierung dazu auf, die Mittel zur Förderung von Arbeitslosen erheblich aufzustocken und die Fördermaßnahmen qualitativ zu verbessern.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/bag-arbeit-fordert-bessere-massnahmen-fuer-arbeitslose

Qualifikation von Flüchtlingen: Der Weg auf den Arbeitsmarkt

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis der Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt: In Deutschland arbeitet schon jetzt mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig-beschäftigten Flüchtlinge mindestens auf dem Niveau einer Fachkraft. Dennoch gibt es großen Qualifizierungsbedarf für Flüchtlinge, denn von den arbeitslosen Flüchtlingen kann erst jeder Fünfte mindestens auf diesem Qualifikationsniveau eingesetzt werden.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/qualifikation-von-fluechtlingen-der-weg-auf-den-arbeitsmarkt

 

Evangelische Beschäftigungsbetriebe kritisieren soziale Spaltung an der Wahlurne

Auch bei der Bundestagswahl am 24. September 2017 blieb die Wahlbeteiligung bei Langzeitarbeitslosen deutlich unter dem Bevölkerungsdurchschnitt. Vertreter aus Wissenschaft, Verbänden und Betroffene diskutierten bei der Veranstaltung „Deutschland hat gewählt. Die Armen nicht.“ die Gründe für die Wahlabstinenz von Langzeitarbeitslosen und forderten mehr politische Teilhabe für die Betroffenen.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/evangelische-beschaeftigungsbetriebe-kritisieren-soziale-spaltung-an-der-wahlurne

Langzeitbezieher von Hartz IV: Einem von Hundert gelingt Integration in Arbeit

Nur wenigen Langzeitbezieher von Hartz IV gelingt die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit. In 2017 gelang jeden Monat durchschnittlich knapp 35.000 Langzeitleistungsbeziehern die Integration in Arbeit – das entspricht nur rund 1,3 Prozent aller knapp 2,77 Millionen Langzeitbezieher von Hartz IV.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/langzeitbezieher-von-hartz-iv-einem-von-hundert-gelingt-integration-in-arbeit

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,33 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im November meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,37 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 966.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-333-millionen-menschen-ohne-arbeit

6,96 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,45 Millionen Arbeitslose gab es im September 2017. Doch mit knapp 6,96 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/696-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Die Linke im Bundestag beantragt Abschaffung der Sanktionen und Sperrzeiten

In mehreren Anträgen im Bundestag stößt die Fraktion der Linken Reformen der deutschen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik an. Allen voran steht die Forderung, Sanktionen, Sperrzeiten und Leistungseinschränkungen ersatzlos aus den Sozialgesetzbüchern zu streichen. Weitere Reformvorschläge betreffen die Einrichtung des Passiv-Aktiv-Transfers zur Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit und die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/die-linke-im-bundestag-beantragt-abschaffung-der-sanktionen-und-sperrzeiten

Hartz-IV-Empfänger: Nicht einmal jeder Zweite ist offiziell arbeitslos

Im Juli 2017 gab es knapp 4,4 Millionen erwerbsfähige Hartz IV-Empfänger, aber weniger als die Hälfte von ihnen gilt als arbeitslos im Sinne der Statistik. Mit 62 Prozent wird der überwiegende Teil von ihnen nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Das zeigt der aktuelle Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur für Arbeit.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/hartz-iv-empfaenger-nicht-einmal-jeder-zweite-ist-offiziell-arbeitslos

Arbeitslosenreport NRW: Frauen am Arbeitsmarkt benachteiligt

Frauen in Nordrhein-Westfalen erfahren im Vergleich zu Männern weniger Teilhabe an der Arbeitswelt: Sie sind häufiger langzeitarbeitslos, benötigen öfter aufstockende Hartz-IV-Leistungen und werden dennoch arbeitsmarkpolitisch gefördert. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW kritisiert dieses Ungleichgewicht in ihrem aktuellen Arbeitslosenreport.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/arbeitslosenreport-nrw-frauen-am-arbeitsmarkt-benachteiligt

Jamaika-Sondierungen: Kommt der Passiv-Aktiv-Transfer?

In ihrem ersten Ergebnispapier benennen die Vertreter von CDU/CSU, FDP und Grünen Ziele ihrer möglichen gemeinsamen Arbeitsmarktpolitik. Zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit soll für eine eng begrenzte Gruppe unter den Langzeitarbeitslosen der Passiv- Aktiv- Transfer ermöglicht werden, indem passive Sozialleistungen in die Schaffung von Arbeitsplätzen umgewandelt werden. Daneben sollen auch Arbeitslose ohne Abschluss und Alleinerziehende intensiver unterstützt werden.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/jamaika-sondierungen-kommt-der-passiv-aktiv-transfer

Hartz-IV-Bezug von Kindern: Irreführende „Schock-Zahlen“ aus der Bild

526.000 Kinder unter 15 Jahren in Deutschland erhalten laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit seit vier Jahren oder länger Hartz-IV-Leistungen. Das eigentliche Ausmaß Hartz-IV-abhängiger Kinder ist aber noch größer: Denn rund 224.000 Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch leben zwar in Hartz-IV-Haushalten, werden in der Leistungsstatistik aber nicht berücksichtigt.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/hartz-iv-bezug-von-kindern-irrefuehrende-schock-zahlen-aus-der-bild

7,06 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,54 Millionen Arbeitslose gab es im August 2017. Doch mit knapp 7,06 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/706-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,34 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Oktober meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,39 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 953.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt,   https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-334-millionen-menschen-ohne-arbeit

Hartz-IV-Langzeitbezieher: Drei Viertel seit mindestens einem Jahr ohne Förderung

Kaum ein Langzeitleistungsbezieher wird arbeitsmarktpolitisch gefördert. Die Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegt: Der Großteil von Ihnen, knapp 77 Prozent, hat in den letzten 12 Monaten an keiner Maßnahme teilgenommen.

O-Ton Arbeitsmarkt,  http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/hartz-iv-langzeitbezieher-drei-viertel-seit-mindestens-einem-jahr-ohne-foerderung-2

Caritas-Präsident fordert mehr Teilhabe für Langzeitarbeitslose

Die Förderidee der Teilhabe für Langzeitarbeitslose solle gesetzlich verankert werden, so Caritas-Präsident Peter Neher. Öffentlich geförderte Beschäftigung und längerfristige Förderungen könnten Langzeitarbeitslosen eine Perspektive bieten. Jedoch sind diese in den letzten Jahren massiv zurückgegangen.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/caritas-praesident-fordert-mehr-teilhabe-fuer-langzeitarbeitslose

600 Millionen Euro in 2016: Sparen an Hartz-IV-Empfängern

Wenn das Jobcenter die Wohnkosten als unangemessen betrachtet, müssen Hartz-IV-Empfänger umziehen – oder einen Teil ihrer Wohnkosten aus ihrem Grundbedarf decken. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit zeigt: Bei den Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern konnten die Jobcenter auf diese Weise im gesamten letzten Jahr über 600 Millionen Euro sparen.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/600-millionen-euro-in-2016-sparen-an-hartz-iv-empfaengern

Hartz-IV-Bezug und Armutsrisiko für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern sind besonders häufigarmutsgefährdet. Auffallend ist: In diesen Ländern leben viele unter 18-jährige in Hartz-IV Haushalten. Das ergeben Analysen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ).

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,38 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im September meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,45 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 932.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-338-millionen-menschen-ohne-arbeit

7,08 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,52 Millionen Arbeitslose gab es im Juli 2017. Doch mit über 7,08 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/708-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Migranten am Arbeitsmarkt: Immer mehr Beschäftigte – und immer mehr Hartz-IV-Bezieher

Immer mehr Migranten gelingt die Integration am deutschen Arbeitsmarkt. Seit 2014 hat die Zahl der sozialversicherungspflichtig-beschäftigten Migranten um 11,6 Prozent zugenommen. Dieser Trend führte allerdings nicht zu einem Rückgang des Hartz-IV-Bezugs in dieser Gruppe. Vor allem Migranten aus Asylherkunftsländern sind überwiegend auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

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Arbeitslosigkeit und psychische Erkrankungen – ein Teufelskreis?

Hartz-IV-Empfänger mit einer psychischen Erkrankung erhalten nicht ausreichend Zugang zu arbeitsmarktpolitischen Förderungen. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor. Doch gerade Langzeitarbeitslosigkeit kann der psychischen Gesundheit schaden. Einbedarfsgerechtes Förderangebot und mehr Teilhabe an der Arbeitswelt hingegen könnte die Situation der Betroffenen verbessern.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/arbeitslosigkeit-und-psychische-erkrankungen-ein-teufelskreis

Hartz-IV-Aufstocker: Staat subventioniert Niedrigeinkommen jährlich mit Milliarden Euro

2016 erhielten Erwerbstätige vom Staat Hartz-IV-Leistungen in Höhe von 10,78 Milliarden Euro. Die Zahlungen an Hartz-IV-Aufstocker sind gegenüber dem Vorjahr somit um rund 250 Millionen Euro gestiegen, wie aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen. Nach Einführung des Mindestlohns müssen nun vor allem sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ihr Gehalt mit Hartz IV aufstocken.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/hartz-iv-aufstocker-staat-subventioniert-niedrigeinkommen-jaehrlich-mit-milliarden-euro  

Qualifizierungsmaßnahmen: Immer weniger Weiterbildungen für Hartz-IV-Empfänger

Immer weniger Hartz-IV-Empfänger werden bei Aus- und Weiterbildungen von der Bundesagentur für Arbeit (BA) gefördert. Dies zeigen Statistiken der BA. Doch gerade arbeitslose Hartz-IV-Empfänger sind oft schlecht qualifiziert und deshalb dringend auf Unterstützung angewiesen. Denn mehrere Studien belegen: Die Digitalisierung der Arbeitswelt macht Aus- und Weiterbildungen in Zukunft immer wichtiger.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/qualifizierungsmassnahmen-immer-weniger-weiterbildungen-fuer-hartz-iv-empfaenger

Bundestagswahl 2017: Das sagen die Parteien zu Mindestlohn und atypischer Beschäftigung

In ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl am 24. September positionieren sich die Parteien zur Arbeitsmarktpolitik. Eine wesentliche Rolle spielt bei allen Parteien die Regulierung bzw. Deregulierung von Arbeitsverhältnissen. Hier werden die Versprechen der Parteien, die voraussichtlich in den Bundestag einziehen, unter die Lupe genommen.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/bundestagswahl-2017-das-sagen-die-parteien-zu-mindestlohn-und-atypischer-beschaeftigung

Über 7 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,47 Millionen Arbeitslose gab es im Juni 2017. Doch mit über 7,05 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/ueber-7-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,46 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im August meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,54 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn rund 911.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-346-millionen-menschen-ohne-arbeit

 

Arbeitslosigkeit: Nicht einmal jede zweite Arbeitsaufnahme beendet Hartz-IV-Bezug

Hartz-IV-Empfänger sind gesetzlich dazu verpflichtet, jede zumutbare Arbeit anzunehmen und so ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden. Doch 2016 führte nicht einmal die Hälfte der Arbeitsaufnahmen dazu, dass der Leistungsbezug beendet wurde.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/arbeitslosigkeit-nicht-einmal-jede-zweite-arbeitsaufnahme-beendet-hartz-iv-bezug

Bundestagswahl 2017: Das sagen die Parteien zu Hartz IV und Langzeitarbeitslosigkeit

In ihren Wahlprogrammen zur Bundestagswahl am 24. September positionieren sich die Parteien zur Arbeitsmarktpolitik. Auch das Hartz-IV-System, Sanktionen und Langzeitarbeitslosigkeit werden darin diskutiert. Hier werden die Versprechen der Parteien, die voraussichtlich in den Bundestag einziehen, unter die Lupe genommen.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/bundestagswahl-2017-das-sagen-die-parteien-zu-hartz-iv-und-langzeitarbeitslosigkeit

DGB warnt vor Anhebung der Minijobgrenze

CDU und FDP fordern eine Anhebung der Minijobgrenze von 450 Euro auf bis zu 550 Euro Monatsgehalt. Nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) würde dies jedoch rund 500.000 Beschäftigte aus den sozialen Sicherungssystemen drängen und den Niedriglohnsektor vergrößern.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/dgb-warnt-vor-anhebung-der-minijobgrenze

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen 2016: Budget gewachsen, Ausschöpfung stagniert

Auch 2016 wurde das Budget der Jobcenter für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen weiter erhöht. Insgesamt standen den Jobcentern 2016 über 3,85 Milliarden Euro zur Verfügung. Für diesen Zweck ausgegeben haben sie jedoch lediglich knapp 3,13 Milliarden Euro – die Ausschöpfungsquote stagnierte somit weiterhin auf historischem Tiefstand.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/arbeitsmarktpolitische-massnahmen-2016-budget-gewachsen-ausschoepfung-stagniert

7,07 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Knapp 2,5 Millionen Arbeitslose gab es im Mai 2017. Doch mit knapp 7,07 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/707-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,48 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Juli meldet die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,52 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 965.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-348-millionen-menschen-ohne-arbeit-2

Geförderte Beschäftigung: Aktion 20.000 startet in Österreich

Seit dem 1. Juli 2017 läuft die Aktion 20.000 für ältere Langzeitarbeitslose in Österreich. Ziel des Programms ist, öffentlich geförderte Arbeitsplätze für die rund 50.000 über-50-jährigen Langzeitarbeitslosen des Landes zu schaffen. Auch in Deutschland haben ältere Arbeitslose schlechte Aussichten auf einen Arbeitsplatz: Hier waren im vergangenen Jahr knapp 430.000 Über-50-jährige langzeitarbeitslos.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/gefoerderte-beschaeftigung-aktion-20-000-startet-in-oesterreich

Arbeitsmarkt: Kaum Chancen für Geringqualifizierte

Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz sinkt drastisch, wenn ein Arbeitsloser keine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt. Arbeitslose mit einem Berufsabschluss haben im Vergleich eine doppelt so hohe Chance auf Beschäftigung. Aus diesem Grund ist für Ungelernte das Risiko langzeitarbeitslos zu werden deutlich erhöht. Dies geht aus einer Auswertung der Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/arbeitsmarkt-kaum-chancen-fuer-geringqualifizierte

Ungelernte Arbeitskräfte: Jeder Fünfte ist arbeitslos

20 Prozent der Personen ohne Berufsabschluss waren 2016 arbeitslos. Die Arbeitslosenquote von Ungelernten lag demnach deutlich über der allgemeinen Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent und sogar rund fünf Mal so hoch wie bei Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung. Dies geht aus einer Berechnung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/ungelernte-arbeitskraefte-jeder-fuenfte-ist-arbeitslos

Frauen am Arbeitsmarkt: Schlechte Perspektiven für Alleinerziehende

1,2 Millionen Frauen waren im vergangenen Jahr bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) arbeitslos gemeldet. Eine neue Auswertung der BA zeigt: Arbeitslose Frauen sind genauso gut qualifiziert wie arbeitslose Männer. Trotzdem sind sie oft länger arbeitslos und haben schlechtere Chancen auf einen Job. Ein Grund: Fast jede fünfte arbeitslose Frau ist alleinerziehend, bei den arbeitslosen Männern ist es nur rund ein Prozent.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/frauen-am-arbeitsmarkt-schlechte-perspektiven-fuer-alleinerziehende

766 Millionen Euro Umschichtung: Jobcenter stopfen Löcher im Verwaltungshaushalt mit Fördergeldern

Rund 766 Millionen Euro, also 20 Prozent der Fördergelder, verwendeten die Jobcenter 2016 nicht wie vorgesehen für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Stattdessen widmeten sie die Gelder in ihren Verwaltungshaushalt um. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nur ein marginaler Rückgang. Das geht aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

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Hartz IV als Dauerzustand: Mehr als jeder Zweite im Langzeitleistungsbezug

Im Januar 2016 lebten nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) knapp 2,8 Millionen Menschen seit mindestens zwei Jahren nahezu dauerhaft von Hartz-IV-Leistungen. In Ostdeutschland ist der Bezug von Hartz-IV-Leistungen besonders verhärtet. Im Vorjahr war der Langzeitleistungsbezug – gerade im Vergleich zur Langzeitarbeitslosigkeit – trotz der positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt zudem kaum gesunken.

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„Gib mir was, was ich wählen kann.“ Demokratie ohne Langzeitarbeitslose? Motive langzeitarbeitsloser Nichtwähler/-innen.

Eine explorative qualitative Studie, durchgeführt von der Denkfabrik-Forum für Menschen am Rande, in Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Arbeit und soziale Integration und der Initiative Pro Arbeit.

Bei der Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen hat sich die soziale Spaltung bei der Wahlbeteiligung nochmals verschärft, so die Bertelsmann Stiftung. Immer weniger Menschen aus sozial benachteiligten Milieus gehen zur Wahl. Sinkende Wahlbeteiligung schadet der Demokratie. Es ist nicht gut, wenn große Teile unserer Gesellschaft nicht mehr in den Parlamenten vertreten sind. Bis zu 40 Prozent klafft die Wahlbeteiligung zwischen reichen und armen Stadtbezirken auseinander. In der Gruppe der Nichtwähler aus prekären Schichten sind Langzeitarbeitslose überdurchschnittlich stark vertreten.

Die Studie „Gib mir was, was ich wählen kann“ - Demokratie ohne Langzeitarbeitslose? hat die Motive langzeitarbeitsloser Nichtwähler erforscht. Sie gibt aus unserer Sicht viele Hinweise darauf, was zu tun wäre, um diese Menschen wieder in unsere Demokratie zurückzuholen. Durch die unterschiedlichen Aussagen der befragten Nichtwähler wird der Riss in unserer Gesellschaft offensichtlich. Die befragten Langzeitarbeitslosen erleben eine Politik und eine Gesellschaft, die ihre Nöte und Probleme nicht mehr wahrnehmen. Sie wünschen sich ein normales Leben und fordern mehr soziale Gerechtigkeit und fühlen sich von Politik und Gesellschaft im Stich gelassen. Auch wenn diese Menschen die Tür noch nicht endgültig zugeschlagen haben, besteht doch die Gefahr, dass sie sich ganz von unserer Gesellschaft abwenden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auch im Internet unter:

www.studie-nichtwaehler.de

https://facebook.com/studie-nichtwaehler

 

Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose: 20 Prozent Abbrüche

Ein Fünftel der Arbeitsverhältnisse, die im Bundesprogramm für Langzeitarbeitslose zustande gekommen waren, wurden bislang abgebrochen. Das geht aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Zielerreichung läuft weiterhin schleppend: Erst rund 12.500 von 22.700 geplanten Teilnehmern werden im Programm gefördert. Stärkere Zuwächse verzeichnet hingegen das Bundesprogramm zur sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/bundesprogramm-fuer-langzeitarbeitslose-20-prozent-abbrueche

Ungleiche Löhne in der Weiterbildungsbranche gefährden Träger in Sachsen-Anhalt

Jürgen Banse, Chef des Verbands Deutscher Privatschulen Sachsen-Anhalt e.V. (VDP), sieht Weiterbildungsträger, die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Jobcentern beauftragt werden, mittelfristig in ihrer Existenz bedroht. Der Grund: Erneut soll der Mindestlohn in der Weiterbildungsbranche angehoben werden. Obwohl der VDP diese Erhöhung ausdrücklich begrüßt, zerstöre sie die Wettbewerbsfähigkeit von jenen Dienstleistern, die überwiegend Weiterbildungen für Arbeitslose anbieten.

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Hartz IV trotz Arbeit: Mehr als jeder vierte Hartz-IV-Empfänger erwerbstätig

Trotz steigender Reallöhne und der Einführung des Mindestlohns waren im September 2016 rund 1,2 Millionen Erwerbstätige von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Der Grund: Diese sogenannten Aufstocker arbeiten als Minijobber und Teilzeitkräfte in Niedriglohnbranchen. Frauen sind hiervon noch stärker als Männer betroffen, wie die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/hartz-iv-trotz-arbeit-mehr-als-jeder-vierte-hartz-iv-empfaenger-erwerbstaetig

7,19 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Über 2,66 Millionen Arbeitslose gab es im März 2017. Doch mit knapp 7,19 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/719-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,5 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im Mai meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,49 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn über eine Million De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

O-Ton Arbeitsmarkt, https://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/was-die-offizielle-arbeitslosenzahl-verschweigt-35-millionen-menschen-ohne-arbeit-3

Aus Arbeitslosigkeit in Arbeit? Nur jeder dritte vormals Arbeitslose fand einen Job

Nur etwa jeder dritte Arbeitslose, der im April seine Arbeitslosigkeit beendete, fand auch tatsächlich einen Arbeitsplatz. Alle anderen zählten nicht als arbeitslos, weil sie beispielsweise an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnahmen oder dem Arbeitsmarkt aus anderen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen. In der Vergangenheit waren Arbeitsaufnahmen vormals Arbeitsloser zudem oft nicht nachhaltig: Mehr als ein Drittel der in 2015 geschlossenen Arbeitsverhältnisse endete bereits innerhalb des ersten Jahres.

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Armutsrisiko Kinder: Kinderreiche Familien haben größtes Hartz-IV-Risiko

Rund 2 Millionen Kinder unter 18 Jahren in Deutschland leben in Hartz-IV-Haushalten. Für Kinder alleinerziehender Elternteile ist das Risiko auf Hilfebedürftigkeit besonders hoch. Mehr als jeder dritte Alleinerziehenden-Haushalt ist von Hartz-IV abhängig. Hinzu kommt: Mit der Zahl der Kinder steigt auch das Hartz-IV-Risiko. Das zeigen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA).   

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Jede dritte Vermittlung der Arbeitsagentur führt in Leiharbeit

2016 führte jede dritte Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA) Arbeitslose in Leiharbeit. Zudem wurden 5 Prozent dieser Vermittlungen von der BA finanziell bezuschusst. Das geht aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Arbeitsagentur förderte so aktiv Beschäftigungsverhältnisse, die oft schlecht bezahlt und nur von kurzer Dauer sind.

O-Ton Arbeitsmarkt, http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/newsletter/jede-dritte-vermittlung-der-arbeitsagentur-fuehrt-in-leiharbeit

Wie viele Kinder leben von Hartz IV – 1,6 oder doch 2 Millionen?

1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Deutschland erhalten laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit Hartz-IV-Leistungen. Das eigentliche Ausmaß Hartz-IV-abhängiger Kinder ist aber noch größer: Weitere knapp 250.000 Kinder zwischen 15 und 18 Jahren sowie rund 115.000 Kinder ohne eigenen Leistungsanspruch leben in Hartz-IV-Haushalten.

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Ungenutztes Potenzial: Förderung für Flüchtlinge im Tiefflug

Obwohl immer mehr Flüchtlinge im Hartz-IV-System ankommen, nehmen weniger von ihnen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil. Doch um es aus der Hilfebedürftigkeit zu schaffen, sind gerade Flüchtlinge auf Unterstützung durch Arbeitsagenturen und Jobcenter angewiesen.

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Statistik mit Fragezeichen: Nicht einmal jeder zweite Flüchtling ist offiziell arbeitslos

Inzwischen sind über 450.000 erwerbsfähige Flüchtlinge im System der Bundesagentur für Arbeit (BA) angekommen. Hiervon wurden im April 180.000 als Arbeitslose gezählt. Die Entwicklung der gesamtdeutschen Arbeitslosenzahl ist davon bislang weitestgehend unberührt. Aber was die Arbeitslosenstatistik verschweigt: Die Zahl der Flüchtlinge ohne Arbeit liegt um einiges höher.

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Hohe Erfolgsquoten bei Widersprüchen gegen Sanktionen

Widersprüche von sanktionierten Hartz-IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus einer Bundestagsanfrage der Fraktion Die Linke hervorgeht, wurden 37 Prozent aller Widersprüche gegen Sanktionen im Jahr 2016 (teilweise) stattgegeben. Klagen gegen Sanktionen sind zwar oft erfolglos, im Vergleich zu anderen Klagetatbeständen halten Sanktionen einer Überprüfung aber seltener stand.

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Langzeitarbeitslosigkeit – Nur jeder Zehnte schafft es in Arbeit

Maßnahmen zur Senkung der Langzeitarbeitslosigkeit stehen politisch hoch im Kurs. Doch aktuelle Zahlen zeigen, dass nur ein geringer Anteil Langzeitarbeitsloser Arbeit findet. Mehr als jeder Zweite beendet die Langzeitarbeitslosigkeit dagegen ohne eine Beschäftigung aufzunehmen.

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Gesetzesänderung: Betreuung der Doppelbezieher ab 2017 teurer und aufwändiger

Seit dem 1. Januar 2017 werden die rund 80.000 Doppelbezieher, die sowohl Hartz IV als auch Arbeitslosengeld beziehen, von der Arbeitsagentur (BA) betreut. Diese Umstellung sollte die Jobcenter entlasten, zieht aber stattdessen finanziellen und bürokratischen Mehraufwand nach sich.

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Klimawerte für den Weiterbildungssektor steigen trotz geringer Fördermittel

Der Weiterbildungsmonitor (wbmonitor) meldet ein Rekordhoch der wirtschaftlichen Stimmung im Weiterbildungssektor. Besonders groß ist der Boom im Bereich der hauptsächlich durch Bundesagentur für Arbeit (BA) und Jobcenter finanzierten Anbieter.

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7,24 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

2,76 Millionen Arbeitslose gab es im Februar 2017. Doch mit über 7,24 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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